Am 11. Oktober 2025 fand unsere Sektionsreise statt. Sie führte uns zuerst in die Mosterei Möhl AG in Arbon und anschliessend in den Plättli-Zoo Frauenfeld.
Zur Mosterei Möhl AG Arbon.
Die Mosterei Möhl besteht schon seit 125 Jahren. 1895 gründete Hans Georg Möhl mit seiner Frau Elise Möhl das bis heute erfolgreiche Familienunternehmen. Schon im 17. Jahrhundert war die Familie Möhl in der Landwirtschaft tätig. 1895 brachte Hans Georg Möhl mit dem Rössliwagen den begehrten Most bis nach St. Gallen. Seine Frau Elise verkaufte dort auf dem Markt ihr selbstgezüchtetes Gemüse. Die Familie Möhl eröffnete dann ihren eigenen Gasthof das «Rössli». Hier wurde gefeiert, getanzt und fleissig Most getrunken. Bald wurde das «Rössli» der Treffpunkt in Stachen.
1920 übernimmt Ernst Möhl-Kellenberger die Führung. Ein Safthandwerker vom alten Schlag.
1927 Mechanisierung und Motorisierung. Es wurde ein neues Gebäude für Pressen und Holzfasskeller gebaut. Statt Pferdefuhrwerken Fahren jetzt Saurer-Lastwagen zu den Kunden.
1940 Entstand die Marke Möhl.
1947 übernimmt Ernst Möhl-Forster die Führung Ein Mann der Tat und strategischem Weitblick.
1975 Steuert das Erfolgsduo Ernst und Markus Möhl die Mosterei mit Weitsicht durch die Zeiten des Umbruchs im Mostereigewerbe. Jetzt ist bereits die neue junge Generation am Ruder und führen die Mosterei Möhl gekonnt in die Zukunft.
Wir Waren da mit 20 Routiers der Sektion zu besuch und wurden von allen herzlich empfangen. Durch die Mosterei wurden wir sehr gekonnt, informativ und mit viel Humor von Herrn Max Steinbeck geführt. Es war sehr spannend mal zu sehen, was es alles bracht, bis ein feiner süsser oder Saurer Most entsteht. Aber auch sie müssen innovativ bleiben und forschen immer wieder an neuen Getränken wie der Cider oder Shorley und so weiter.
Gefahren wurden wir von Stefan Holenstein von der Firma Nüssli Agasul.
Hein herzliches Dankeschön An Stefan Holenstein und Max Steinbeck sowie auch der Familie Möhl.
Im Anschluss an die Besichtigung der Mosterei Möhl fuhr uns Stefan zu Plättli-Zoo in Frauenfeld.
Da gab es einige Tiere zu beobachten und ein kleines Beizli, um sich zu verpflegen. Danach ging es wieder zurück nach Hinwil, wo wir uns am Morgen trafen.
Ich bitte noch um Entschuldigung, dass es so lange gedauert hat, bis die Bilder der Reise online waren. Das letzte Jahr war für mich leider nicht so einfach und beanspruchte mich auch privat sehr. Aber jetzt sind sie online und ich wünsche euch viel Spass beim durchstöbern der Bilder...
Zusatzbilder vom Handy: